Du Bist auf der Suche nach Kunstdrucken, Poster und T-Shirts
im Kunststil Graffiti?
Du suchst Kunstdrucke und Poster mit künstlerischem Anspruch und keine digitale Massenware?
Dann wirst du vieleicht hier bei Nukem Empire, Graffiti, Graff-Art & Malerei als Kunstdruck | Poster | Art-Print fündig.
Du erwirbst die Kunstdrucke, Poster und T-Shirts nicht über nukemempire.de, sondern bei den, durch anklicken der folgenden Links ereichbaren Shops der
Herstellern der Kunstdrucke, Poster und T-Shirts. Nukem Empire stellt den Herstellern lediglich die digitalen Vorlagen zwecks Reproduktion zu Verfügung.
Bestellung, Verkauf und Lieferung werden durch die jeweiligen Hersteller abgewickelt.
Komerzielle Aufträge nehme ich grundsäzlich nicht an, wende dich bitte an einen gewerblichen Betrieb!
Über den Graffiti-Künstler
Nukem Empire
1985 begann Nukem Empire seine Künstlerkarriere als Graffiti-Writer.
Nach den ersten zwei Ausstellungen 1991 im Feierwerk München und 1992 bei ART IN FORM
schlug er den Weg des professionellen Künstlers ein.
Ohne eine Kunstakademie besucht zu haben erwarb Nukem Empire autodidaktisch weitere
Techniken, die über die im Graffiti üblichen hinaus gehen.
Durch die Ausbildung zum Grafiker vertiefte Nukem Empire seine Kenntnisse und Fähigkeiten
der digitalen Bildbearbeitung, Typographie, des Layoutings und Bildkomposition.
Diese Kenntnisse wurden konsequent in die Kunst des Graffiti integriert.
Nach Anstellungsverhältnissen in diversen Werbe- bzw. Grafik-Agenturen wurde Nukem Empire darüber bewußt,
dass die verlogene und anbiedernde Haltung der Werbeindustrie konträr zur Weltanschauung eines
Graffiti-Writers ist. Über den Weg der "upgefuckten" Werbeindustrie wurde der Weg als
Graffiti-Künstler bestätigt.
Muß man eine Ausbildung haben um (Graffiti-) Künstler zu werden?
"Na ja, eine Ausbildung ist ja grundsätzlich nicht falsch, aber ich sehe, dass dies nicht
unbedingt erforderlich ist.
In erster Linie bin ich Graffiti-Writer, oder Graffiti-Künstler oder um das mal falsch zu bezeichnen, "Sprüher".
Als Graffiti-Writer lernt man auf der Straße und nich in der Uni.
Meine Uni war mein Lehrer, Sonic aus München, er hat mir die Augen für das klassische Graffiti geöffnet,
wofür ich ihm noch heute dankbar bin.
Mein derzeitiges Spektrum umfasst Comic, Akt, Graffitikunst und Abstarktes. Diese Skills
hab ich sicherlich nicht durch eine Ausbildung erworben, viel mehr durch Fleiß und Beobachtung.
Aber die Ausbildung zum Grafiker war natürlich eine hilfreiche Ergänzung.
Jedoch sollte Graffiti nicht unterschätzt werden! Auch wenn die Grundlagen des Graffiti schnell erlernbar
sind, braucht es doch einige Zeit um zu einem perfekten Stil zu gelangen. Gerade Graffiti-Anfänger vergessen,
dass es keinen Sinn macht unproportionierte Block-Kompositionen mit einer gewissen "Wildheit" zu kaschieren.
Grundlage des Graffiti ist Schrift! Anfängern im Graffiti empfehle ich, erstmal saubere und harmonische Buchstaben
zu zeichnen. Eine weiter Disziplin im Graffiti sind die sogenannten "Characters". Für mich ist ein wirklich
guter Graffiti-Writer jemand der beide Disziplinen beherrscht. Mit welcher von Beiden angefangen wird ist gleichgültig.
Letztendlich stellt sich die Frage: Mach ich Graffiti eine Zeitlang als Hobby oder will ich wirklich zum Künstler heranwachsen?"
Warum arbeitest du überwiegend digital?
"Wenn man sich überlegt welche Preise Kunst in Galerien hat und dass durch die, bis zu
60 %igen Aufschläge durch die Galeristen diese Preise noch einmal in die Höhe getrieben werden,
kommt sowohl dem Künstler als auch dem kunstinteressierten Kunden die heutige Entwicklung des
Kunstdrucks auf Leinwand und als Poster auf Papier entgegen.
Dies ist die Demokratisierung der Kunst, Kunstdrucke sind günstig und die Kunstrucke so wie Poster sind von einer
unglaublichen Qualität und für jeden erschwinglich. Kunst ist nicht mehr etwas Elitäres sondern für die
breite Masse erschwinglich.
Graffiti versucht immer die breite Masse zu erreichen, bzw. im öffentlichen Raum zu stehen. Graffiti hat garnicht die Absicht
nur von einem Einzelnen in Besitz genommen zu werden. Ein Teil dieser Philosopie lässt sich eben durch Kunstducke und Poster umsetzen.
Was eine interessante Beobachtung ist, dass unter Writern hin und an eine Ablehnung gegenüber rein digital erstelltem Graffit
besteht. Das erinnert mich nen bischen an die Zeiten mitte/ende der 80er-Jahre. Wenn du da auf Leinwand gearbeite hast hieß es;
"Alter des is kein Graffiti. Nur auf`m Zug is Graffiti.". Jetz wiederholt sich der Scheiß. Da gibts Leute, die meinen
wenn du Graffiti in nem fettem Grafikprogramm machst, bist kein richtiger Writer.
Was dabei aber übersehen wird ist; (zumindest in meinem Fall) ... wenn ich die Scheiße nicht seit 1985 auf Zug und illegal
gemacht hätte würde ich die Skills nicht drauf haben. Hier hat sich nur das Werkzeug geändert, und ich denke, ein neues Werkzeug
öffnet neue Möglichkeiten und wer die nicht nutzt der bleibt stehen.
Wer sich neuen Möglichkeiten verschließt tötet den Künstler in sich."
Wie stehst du zu dem Vorwurf, ein Kunstdruck oder Poster kommt nie an ein Orginal auf Leinwand an?
"Also, wer so denkt ist entweder ein Extremhaptiker oder von
Gestern. Ich hab einige male Leute in meinen Ausstellungen beobachten können
die 20 cm vor ner 250 cm x 150 cm-Leinwand standen und sich den Pinselstrich
angeschaut haben. Ich hab mich dann oft fragen müssen; haben die des Bild
eigendlich gesehen? Klar für solche Freaks ist nen Kunstdruck oder Poster
nichts.
Ich für mich möcht sagen, da es mittlerweile möglich
ist auch auf Leinwand in sehr hoher Qualität zu drucken sehe ich da nicht
nen sehr großen Unterschied zwischen Orginal auf Leinwand oder Orginal
auf digitaler Basis. Man muss sich das mal so überlegen; ein Orginal ist
eigentlich für den Normalverdiener nicht bezahlbar, zumindest nicht wenn
er normal wirtschaftlich denkt. Ich kann natürlich die Orginaldatei verkaufen,
die kostet dann genau so viel wie ein Orginal auf materiell greifbarem Untergrund
aber wer zahlt denn bitte für ca. 800 Megabyte 3000,- Euronen? Oder ich
kann mal mein Skizzenbuch zum Verkauf anbieten, das ist dann wirklich Orginal,
denn da sind die ursprünglichen Skizzen, sowohl für Leinwandarbeiten
als auch für Digitalarbeiten drin; wer es erwerben möchte, gerne ,
wenn er bereit ist einen wirklich wahnsinnigen Preis zu bezahlen.
Aus diesen Gründen sehe ich in der heutigen Technologie in Bezug auf Kunstdrucke und
Poster eine sog. "Win-Win-Situation". Wie zuvor schon gesagt; Kunst,
Kunstdrucke, Poster und Artprints werden bezahlbar. Die Produktionskosten sind
wesenlich verringert. Zu dem mach ich es nicht so wie einige vermeindliche "Digital"-Künstler
die dann die Farben zigfach ändern und 20 Versionen von einem Bild zum
Kauf anbieten. Unterschiedliche Versionen meiner Kunstdrucke und Poster gibts
nur, wenn es aus künstlerischer Sicht oder aus technischer Sicht (unterschiedliche
Dateivorgaben, unterschiedliche Drucktechniken) notwendig oder möglich
erscheint eine (max.) zweite Version anzubieten, so möcht ich sagen, dass
jeder meiner Kunstdrucke eigentlich ein Orginal ist.
Möglich ist natürlich,
dass eine Verfall der Kunst entsteht, aber ich hab kein Problem damit wenn Elitärkaker
weniger die Möglichkeit haben elitär zu sein. Zu dem möcht ich
sagen, einige meiner Digitalarbeiten, wären sie nicht am Rechner geschaffen
und als Kunstdruck/Poster angeboten, sondern auf Leinwand gearbeitet, mit klassischen
Malmitteln, würden sie so dermaßen teuer, (ich betone hier teuer)
sein dass auch einige finaziell gut ausgestattete Mitmenschen ins Grübeln
geraten würden bevor sie so ein Werk erwerben. Selbiges gilt für
Graffiti, Graffiti hat nix mit Mauer, Illegal, Sprühdose und Trainbombing
zu tun. Graffiti ist Graffiti auf Grund einer bestimmten Technik und Stilistik.
Kann ein Graffitikünstler diese Technik und Stilistik digital umsetzen,
dann ist er einfach technisch fortgeschritten und sonst nix. Wer sich mit Digital
net auskennt hat heutzutage, wenn er nicht irgendwo im Wald lebt, sowieso verschissen.
Übrigens gab es diese Diskussionen auch als z.B. Acryl aufkam oder als
die ersten Graffitis auf Leinwand entstanden, da gab es auch nen paar Eingefleischte
die behaupteten, "Eyh, wenn Graffiti net auf`m Zug is, dann is es kein
Graffiti." Das waren in der Regel auch die von denen man heut nix mehr
hört. Schade eigendlich, waren nen echt paar gut dabei!"
Ist Graffiti Kunst oder Vandalismus?
"Hierbei handelt es sich um eine leidige Frage.
Klar ist Graffiti Kunst, auch die Bilder die illegal entstehen.
Immer wieder stellt sich hier die Frage nach der Sachbeschädigung.
Betrachten wir aber mal die Sache aus einem völlig anderem Blickwinkel.
Wer verklagt? Der sog. Geschädigte dessen Sache im Grunde nicht beschädigt sondern verändert worden ist.
Ein besprühter Zug z.B. ist in seiner Funktion nicht eingeschränkt, es sei denn
die Fenster wurden übersprüht, was aber lediglich eine geringe Beeinträchtigung mit sich bringt, es sei den
der Writer hat, falls er wirklich dumm ist, die Frontscheiben des Führerstandes übersprüht.
Dann ist der Betrieb natürlich gefährdet.
Ein völlig anderer Punkt ist folgender;
Zuvor sprach ich an, dass es einen Geschädigten gibt der Klage erhebt, nun, an dieser Stelle
denk ich an unsere Erde. Sie hat keinen Anwalt und kein Gericht an das sie sich
wenden könnte aber die Sachbeschädigung die die Menschheit der Erde angetan hat
ist weit gravierender als alle "Sachbeschädigungen" von allen Writern dieser Welt.
Zu dem sind Gesetzte von Menschen erlassen worden in dem Glauben sie würden eine
Masse, das Volk, vertreten. Mich hat aber keiner dieser sog. Volksvertreter gefragt ob mir dieses oder jenes
so gefällt wie es ist oder nicht ist.
Das hört sich jetzt nach Politik an, ich bin aber der Meinung, dass es sich eher um ein
philosphisches oder ein soziales Problem handelt.
Wäre Graffiti nicht Kunst, wäre der Weg vom "illegalen" Graffiti in Galerien nicht möglich gewesen.
Wäre Graffiti nicht Kunst hätte es nicht Kunst, Werbung, Grafikdesign und unser Sprache
beinflussen können!
Die die Vandalismus schreien haben vor dem Angst was jeder Kunstform zu Grunde liegen muss:
FREIHEIT.
Keine Kunstform hat sich diese Freiheit so genommen und zelebriert wie Graffiti."
Ich glaube, eines Tages wird Graffitikunst auch an Akademien gelehrt werden, denn
sie ist Kunst weil der Writer etwas kann und nicht nur will, sonst würde es Graffiti-Wulst heißen!
Höchst interessant ist auch im Zusammenhang mit "Illegal" der Graffiti-Künstler Banksy; nach dem
Banksy seinen heutigen Berühmtheitsgrad erreicht hat, wurden Graffitis die vormals als "illegal" galten
unter Denkmalschutz gestellt. (Wegen Tourismus.) Es beweist im Grunde nur die Heuchelei bzw. Borniertheit
der Stellen | Personen die für die "Öffentliche Ordnung" Entscheidungsträger sind. Hier lernt der
Graffiti-Künstler ansich: Wenn ich berühmt bin kann ich mir mehr erlauben und mit der Gleichheit vor
dem Gesetzt ist dann auch Essig. Nicht dass ich Banksy die Nummer nicht gönne, ich spreche hier von
einer offensichtlichen Doppelmoral seitens öffentlicher Stellen. Kann man mit etwas Geld machen, dann
ist`s gut. Die Waffenindustrie ist ja eines der Beispiele überhaupt. Krieg will keiner aber der Verkauf und die
Produktion der Werkzeuge zum Krieg wird akzeptiert. Was glauben die Leute zu was nen Panzer benutzt wird, etwa
zum Rasenmähen? Auch wir Deutschen sind an Kriegen durch unsere Waffentechnologie beteiligt.
Aber bevor ich noch mehr Unfug von mir gebe möcht ich Joseph Beuys zitieren der diese Problematik treffend
in zwei Sätzen auf den Punkt gebracht hat:
"Weder durch legales noch durch illegales Hervorbringen von Kunst entsteht der Gesellschaft oder dem Einzelnen Schädigung.
Hingegen bedeutet deren willentliche Vernichtung Unterdrückung von Möglichkeiten zur Bewusstseinsbildung."